Um ihre Verbundenheit zu bekräftigen, trafen sich die beiden Gemeindekirchenräte Konradshöhe-Tegelort und Matthias-Claudius im September im Hermann-Ehlers-Haus des Kirchenkreises zur Klausurtagung.
Im Vorfeld wurde der seit 2009 bestehende Kooperationsvertrag aktuell angepasst, vom Kirchenkreis unterschrieben und nun beschlossen. In Planung bleibt weiterhin eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, unter Einbeziehung der Kirchengemeinde Heiligensee.
In der Oktobersitzung ging es nun wieder primär um Themen unserer Gemeinde. Natürlich nimmt das leidige Thema Pandemie nach wie vor viel Raum ein. Wenn auch dank der Einsicht unserer Besucher die Gottesdienste drinnen wie draußen geordnet und nach Maßgaben ablaufen, gibt es doch Unsicherheiten in den Gruppen.
Einige haben ihre Aktivitäten zurzeit ganz runtergefahren, andere versuchen immer noch das Beste aus der Situation zu machen. Der Pfarrgarten mit seinen Pavillons wurde zum Ersatzwohn- und übungsraum, mit den vorhandenen Decken und Kissen kam bisher immer noch eine gewisse Gemütlichkeit auf, aber leider können wir den Herbst und Winter nicht aufhalten.
Die Infektionszahlen werden die weiteren Möglichkeiten beeinflussen. Mit Hinblick auf die Weihnachtsvorbereitungen planen die Gruppen trotzdem zuversichtlich und voller Elan.
Aber es gibt auch noch ein Gemeindeleben ohne Corona: erfreulicherweise waren die Termine für den diesjährigen Begehbaren Adventskalender gefragt wie nie und schnell belegt, die Läuteordnung der Kirchenglocken beschäftigt uns, ein/e Datenschutzbeauftragte/r wird gesucht und unsere zahlreichen Ehrenamtlichen sollen wieder bedacht und ihnen für ihre Hilfe gedankt werden.
Die Entwürfe des Haushaltsplans und Stellenplans für 2021 liegen vor, konnten aber wegen unzureichender Sachlage noch nicht verabschiedet werden.
Herzlichen Glückwunsch an die GKR-Mitglieder Ellen Löhr und Sven Freuer, die auf der Herbstsynode in den Kreiskirchenrat gewählt wurden.
Wie beruhigend, dass es weiterhin auch einen „normalen“ Alltag und Ablauf jenseits Hygienevorschriften gibt.
Wollen wir hoffen, dass unsere Gemeinde die Probleme gemeinsam und gestärkt meistert und dass wir alle gesund bleiben.
Renate Göbel

Entnommen dem Kirchentor 61 vom Dezember 2020 / Januar 2021