Veröffentlicht von Martin Völcker am Do., 28. Jan. 2021 11:11 Uhr

Wir laden dazu ein, den in der Waldkirche aufgezeichneter Gottesdienst im Internet mitzuerleben: Dazu klicken Sie bitte hier!

Dieses Jahr wurde die Liturgie des Weltgebetstags von Frauen aus einem sehr entfernten und unbekannten Land gestaltet. Es liegt im Pazifischen Ozean – nordöstlich von Australien: Vanuatu. Es besteht aus 83 kleinen Inseln. Legt man einen Maßstab der Inseln über die Deutschlandkarte, so reichen die Inseln über rund 870 Kilometer von Sylt bis Berchtesgaden. Vanuatu ist der Natur und deren Gewalten besonders ausgeliefert. Häufig wird es von Erdbeben heimgesucht, da es auf einem Vulkangürtel liegt. Vanuatu ist ein sehr fruchtbares Land, so dass sich die Bevölkerung gut selbst ernähren kann. Doch Vanuatu bekommt den Klimawandel in voller Wucht zu spüren. Erhöhte Wassertemperaturen beeinflussen die Küsten und die Ernten. Der Meeresspiegel steigt und nagt an den Küsten. Alles wird extrem: heftigere Stürme, stärkere Regenfälle.

Mehr als hundert melanesische Sprachen werden auf den Inseln aktiv gesprochen. Erst 1980, nach einem langen Kampf für die Unabhängigkeit von Frankreich und dem Vereinigten Königreich, durfte die eigene Flagge gehisst werden. Den Inseln wurde der Name „Vanua“ bedeutet Inseln und „atu“ sich erheben, gegeben.

Im Mittelpunkt steht der Bibeltext aus Matthäus 7, 24 bis 27. Mit ihrem Gottesdienst wollen die Frauen aus Vanuatu ermutigen, das Leben auf den Worten Jesu aufzubauen, die der felsenfeste Grund für alles menschliche Handeln sein sollen.

Denn nur das Haus, das auf festem Grund stehe, würden Stürme nicht einreißen, heißt es in der Bibelstelle bei Matthäus.

Das Thema lautet deshalb „Worauf bauen wir?“.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen – wie auch immer.

Eva-Maria Stein

Einladung zum Weltgebetstag 2021 mit dem Thema "Worauf bauen wir?"

Wir laden dazu ein, den in der Waldkirche aufgezeichneter Gottesdienst im Internet mitzuerleben: Bitte klicken Sie hier!

Außerdem bietet die Waldkirche von 17 bis 19 Uhr eine OFFENE KIRCHE an, mit Liturgieheft und Musik, aber mit Corona bedingten Einschränkungen.

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